Umzugshelfer privat oder gewerblich organisieren
Mitunter vergisst man nur zu gerne, an welche Dinge es zu denken gilt, wenn der Umzug immer näher rückt. Langsam aber sicher wird deutlicher, dass es längst nicht damit getan ist, Helfer für den großen Tag zu finden. Hierbei kann es unerlässlich sein, bezahlte Helfer zu finden. Denn manchmal haben die Freunde und die Familie aus beruflichen und anderen Gründen keine Zeit zum Helfen. Insbesondere bei Umzügen in eine andere und möglicherweise weit vom bisherigen Wohnort entfernte Stadt ist es ratsam, professionelle Helfer über Vermittlungsstellen oder themenbezogene
Portale im Internet zu suchen. Die Kosten für die (tat-) kräftigen Helfer können vergleichsweise gering ausfallen, denn vielfach verdienen sich Studenten mit solchen Arbeiten etwas dazu. Die Stunden- oder Tagessätze sind also nicht unbedingt eine allzu große Belastung für die Haushaltskasse.
Doch wie kommen die gepackten Kisten überhaupt von A nach B? Nicht jeder verfügt selbst über einen Kombi oder kennt jemanden, der mit einem geeigneten geräumigen Fahrzeug aushelfen kann, um nicht x-mal hin und her fahren zu müssen. Apropos gepackte Umzugskisten: Auch diese sollten frühzeitig organisiert werden. In der Regle kann man sich von aus dem Bekanntenkreis in ausreichender Zahl
Kartons für den Umzug zusammenleihen. Wenn alle Stricke reißen, können die Kisten ebenfalls per Interneteinkauf in speziellen Verpackungsportalen ausgeliehen oder gekauft werden. Immer dran denken: Am einfachsten ist es, wenn die Kisten nach einem sinnvollen System – etwa nach ihrem Zielort in der neuen Wohnung oder nach anderen Kategorien wie Büchern, Geschirr oder CDs – zusammengestellt werden.
Mietwagen oder Möbelspedition?
Beides hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Wenn es der Geldbeutel zulässt, kann die
Beauftragung einer Möbelspedition eine wesentliche Erleichterung für den Umzug darstellen. Die erfahrenen Mitarbeiter kennen sich aus, wie welche Gegenstände am besten transportiert werden müssen. Dies trifft natürlich gerade auch für das Verpacken von empfindlichen Gegenständen zu. Und wenn doch etwas zu Bruch geht, sollte bei der Beauftragung der Möbelspedition auf einen möglichst guten Versicherungsschutz geachtet werden. Welche Policen sinnvoll und welche eher unnötig sind, darüber informiert unter anderem der Verband der deutschen Möbelspeditionen, zusätzlich gibt es viele andere Informationen zu diesem Thema im Web.
Wer nicht über das nötige Kapital verfügt, um den Umzug von echten Profis erledigen zu lassen, wird sich vermutlich bei einem regionalen Autoverleiher ein passendes Fahrzeug mieten für die Durchführung des Umzugsvorhabens. Was aber ist in diesem Zusammenhang passend? Darüber gilt es sich Gedanken zu machen, um weder ein zu großes noch ein zu kleines Auto zu bestellen beim Verleih. Zu groß kann nicht nur mit unnötigen Mehrkosten einhergehen. Bei den verschiedenen Transporter-Modellen, die von allen bekannten Autoherstellern angeboten werden, muss auf die erforderliche Führerscheinklasse geachtet werden. Ab einigen Tonnen Belastbarkeit reicht der normale PKW-Führerschein nicht mehr aus.
Vorkehrungen für leichtes Arbeiten beim bevorstehenden Umzug
In Verbindung mit dem gewählten Transportfahrzeug ergibt sich ein weiterer Aspekt, an den im Ernstfall nichts funktionieren wird beim Umzug. Gerade in deutschen Großstädten sind Parkplätze im direkten Umfeld der neuen Wohnung oft rar gesät. Ein
vorübergehendes Halteverbot in der Nähe der früheren und der zukünftigen Haustür spart nicht nur Zeit, auch die körperliche Belastung durch das mühsame Schleppen von Möbeln und Umzugskartons kann deutlich verringert werden.
Um allen Problemen vorzubeugen, sollten die entsprechenden Formalitäten mit der zuständigen Behörde in Städten und Gemeinden idealerweise schon Wochen vor dem Umzug erledigt und die Erlaubnis eingeholt werden. Wer für den eigenen Umzug eine Möbelspedition beauftragt, kann vielfach auch die Beantragung und das Aufstellen des vorübergehenden Halteverbots vornehmen lassen.
Ummeldungen bei Behörden und Vertragspartnern
Das Wichtigste im Zusammenhang mit einem Umzug sind jedoch die nötigen Maßnahmen, die nicht direkt mit dem eigentlichen Umzugstag zusammenhängen. Denn mit dem Wohnungswechsel sind viele bürokratische Hürden zu nehmen. Den alte Wohnsitz muss ab- und der neue angemeldet werden. Doch mit der Einreichung der Formulare bei den Behörden ist es nicht getan. Oft wird erst im Zuge der Umzugsplanungen deutlich, an was es alles zu denken gilt und welche Ummeldungen erledigt werden wollen.
Wenn Telefon, TV und Internet möglichst schon zum Zeitpunkt des Einzugs genutzt werden sollen, müssen die betreffenden Anträge deutlich vor dem Umzug eingereicht und Termine für den Anschluss durch den oder die Techniker vereinbart werden. Dazu gehört es zudem, an Kündigungsfristen zu denken, wenn der bisherige Anbieter am neuen Wohnort keine entsprechenden Tarife anbietet. Werden Kündigungsfristen versäumt, kann es dazu kommen, dass zwei Verträge zugleich laufen, was wiederum zu hohen Kosten führt.
Die frühere Adresse muss bei vielen verschiedenen Stellen durch die neue Anschrift ausgetauscht werden. In diesem Fall muss vor allem an die Hausbank, die Kreditkartengesellschaft, Clubs oder die Post gedacht werden. Und da man nicht immer an alles denken kann, ist ein Nachsendeantrag bei der Post die richtige Wahl, um zu verhindern, dass Pakete und Briefe mit dem Vermerk „unbekannt verzogen“ an die Absender zurückgeschickt werden. |
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Der
Nachsendeservice sorgt dafür, dass die Post ordnungsgemäß den Weg in den Briefkasten der neuen Wohnung oder des Hauses findet. Unerlässlich ist auch die Bekanntgabe des neuen Adresse bei Versicherungsgesellschaften und dem eigenen Arbeitgeber.
Um unerwünschte Kosten zu vermeiden, sollten Mieter beim Umzug sowohl beim Ein- als auch beim Auszug ein
Übergabeprotokoll mit dem Vermieter oder dem Verwalter der Wohnungen erstellen. Ein solches Schriftstück hilft dabei, klare Verhältnisse für alle Beteiligten zu schaffen, damit es nach dem Auszug später nicht zu kostspieligen Konflikten kommt.
Grundsätzlich ist der Umzug natürlich eine nervliche Belastung, und auch der finanzielle Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Je früher sich umzugswillige Mieter oder Hausbesitzer um die erwähnten kleinen und großen Notwendigkeiten kümmern, desto besser stehen die Chancen, das nur so viel Zeit und Geld investiert werden müssen, wie auch wirklich nötig ist. Wenn dann noch ein paar gute Freunde mit anpacken, steht einer baldigen Einzugsfeier nichts mehr im Wege.